“Die Anatomie des Teufels”: Schreibt Jordi Llobregat besser als Dan Brown?

Jordi Llobregat, Die Anatomie des Teufels
Foto: Gustavo Ten

Jordi Llobregat ist für Blanvalet mit “Die Anatomie des Teufels” einer der Neuentdeckungen des Jahres.

Von Newcomer Jordi Llobregat könnte im April 2017 ein Fest für Fans von Dan Brown kommen: Der Spanier hat mit “Die Anatomie des Teufels” einen Historienthriller geschrieben, der einen ungewöhnlich gut recherchierten Eindruck macht. Jordi Llobregat weiß nämlich, wovon er schreibt: Er arbeitet in einer Firma in Barcelona, die sich mit Stadtentwicklung befasst. Außerdem ist er der Direktor des Noir-Fiction-Festivals Valencia Negra.

“Die Anatomie des Teufels” ist historisch fundierter Horror

Die Geschichte spielt in Barcelona; es ist der Mai 1888. Nur wenige Tage nach Eröffnung der ersten Weltausstellung in Spanien werden die grauenhaft verstümmelten Leichen zweier Mädchen gefunden. Die Wunden deuten auf eine alte, lange vergessene Plage hin, die die Stadt einst heimgesucht hat. Daniel Amat, ein junger Latein-Professor in Oxford, erfährt vom Tod seines Vaters, der ihn anfleht, wieder nach Barcelona zurückzukehren. Dort eingetroffen, findet sich Amat mitten in der Jagd nach einem gewissenlosen Mörder wieder.

Währenddessen spekuliert Bernat Fleixa, ein Reporter der Barcelona Post, auf eine riesige Geschichte: Wenn er den Mörder aufdeckt, wäre er unsterblich. Während seiner Recherchen trifft er auf den jungen Medizinstudenten Paul Gilbert. Obwohl Gilbert seine ganz eigenen Beweggründe hat, raufen sich die beiden zu einem Team zusammen. Gemeinsam wollen sie ein altes anatomisches Manuskript finden, das die Geschichte der Medizin revolutionieren könnte. Doch genau darauf hat es auch der Mörder abgesehen…

Jordi Llobregat ist Historien-Freak

“Ich nehme alles aus meiner Umgebung auf”, erklärt Jordi Llobregat. “Zum einen die zahlreichen historischen Orte: Städte, Straßen, Räume, Plätze, die mich inspirieren. Andererseits sind es Bücher. Lesen ist für jeden Schriftsteller die Grundlage. An dritter Stelle ist für mich jeder künstlerische Ausdruck eine große Inspirationsquelle. Mich interessiert alles, was es mir ermöglicht, eine gute Geschichte erzählen zu können. Und zum Schluss und am wichtigsten: die Menschen. Sie faszinieren mich, und es zieht mich immer wieder zu ihnen hin. Deshalb gefällt es mir sehr zu beobachten, was die Menschen um mich herum machen. Manchmal finde ich etwas so interessant, dass ich vergesse wegzuschauen und dann aussehe wie ein Voyeur. So bekomme ich hin und wieder einen ablehnenden Blick, den ich aber gewöhnlich mit einem Lächeln abwenden kann.”

Eine englische Promotion-Website für “Die Anatomie des Teufels” mit zahlreichen Hintergrundinformationen ist bereits online.

“Die Anatomie des Teufels” erscheint am 14. April bei Blanvalet (520 Seiten, 16,99 € broschiert/14,99 € E-Book).

 

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