Nora Roberts: “Schuldgefühle und Disziplin machen produktiv”

Nora Roberts, Sternen-Trilogie
Foto: John Earle

Während “Ein dunkles Geschenk” als Taschenbuch wieder in den SPIEGEL-Charts eingestiegen ist, dürfen sich die Fans von Nora Roberts außerdem auf die letzten beiden Teile der Sternen-Trilogie freuen. Im Interview hat Nora Roberts das Geheimnis ihrer Produktivität enthüllt.

Nora Roberts ist tatsächlich mit rund 500 Millionen verkauften Büchern erfolgreicher als Stephen King oder Ken Follett. Dazu trägt natürlich auch die enorme Produktivität der US-Autorin bei. Bislang hat Roberts weit mehr als 200 Romane veröffentlicht, vorwiegend aus dem Mystery- und Romance-Genre.

Aktuell steht wieder “Ein dunkles Geschenk” als Taschenbuch in den SPIEGEL-Charts, doch in Kürze erscheinen die letzten beiden Teile der Sternen-Trilogie.

Sternen-Trilogie ist im Juni komplett

“Sternenfunken” erscheint am 16. Januar bei Blanvalet in deutscher Übersetzung (480 Seiten, 9,99 € Taschenbuch/8,99 € E-Book). “Sternenstaub” folgt dann am 19. Juni (432 Seiten, 9,99 € Taschenbuch / 8,99 € E-Book).

Für Nora Roberts sind Schreibblockaden nur eine faule Ausrede, wie sie im Interview mit dem FOCUS wissen ließ. “Hinsetzen und schreiben!”, lautet Roberts´ Motto. “Schlechte Manuskriptseiten sind immer noch besser als gar keine. Die kann man am nächsten Tag immerhin verbessern, leere Seiten nicht.”

Nora Roberts und die Nonnen

Ihre Arbeitseinstellung stammt dabei von den katholischen Nonnen, die sie in der Klosterschule erzogen haben. “Schuldgefühle und Disziplin machen einen ganz schön produktiv. Meine Devise lautet: Hintern auf den Stuhl und schreiben – bis man fertig ist”, sagt die Bestseller-Autorin. Nora Roberts sieht Schriftstellerei “als “Job wie jeder andere auch”. So sitzt sie morgens um sieben Uhr am Schreibtisch, checkt ihre Mails und schreibt sechs bis acht Stunden.

Diese Zeit braucht Nora Roberts trotz Familie für sich alleine – es herrscht im Haus die sogenannte “Blut- und Feuer-Regel”: Meine Söhne durften mich nur beim Arbeiten stören, wenn jemand blutete oder wenn es brannte. Als die beiden dann elf oder zwölf waren, habe ich die Regel erweitert. Störungen nur bei arteriellen Blutungen und bei Feuern, die wir nicht selber löschen können.”

 

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