Carrie Fisher tot: Autobiografie erzählt von einem tragischen Hollywood-Leben

Carrie Fisher, Autobiografie
Cover: MVG Verlag

Carrie Fisher wurde als Prinzessin Leia weltberühmt und hatte im Januar 2016 ihre Autobiografie geschrieben. Zuvor waren bereits vier Romane von ihr erschienen.

Carrie Fisher, die als Prinzessin Leia in “Star Wars” weltberühmt wurde, ist mit nur 60 Jahren an einem Herzinfarkt verstorben. Fisher hatte nach ihrer Schauspielkarriere mehrere Bücher geschrieben. Vor einigen Tagen hatte Fisher auf einem Flug von London nach Los Angeles kurz vor der Landung einen Herzinfarkt erlitten. Am Sonntag hatte ihre Mutter noch Entwarnung über Twitter gegeben und sich für die Genesungswünsche bedankt. Nach Berichten der US-Klatschzeitschrift People ist Carrie Fisher am Morgen in einem Krankenhaus in Los Angeles gestorben.

Carrie Fisher hat vier Romane geschrieben

Zuletzt war im Januar 2016 die neue Übersetzung ihrer Autobiografie “Vom Erwachen der Nacht: Mein verrücktes Leben zwischen Drogen, Depressionen und einem schwulen Ehemann” beim MVG Verlag erschienen. In den USA wurde das Buch unter dem bezeichnenden Titel “Wishful Drinking” veröffentlicht.

Carrie Fisher hatte jedoch auch vier Romane geschrieben, von denen zwei Bestseller wurden. Dabei wurde “Grüße aus Hollywood” mit Shirley McLaine, Meryl Streep, Richard Dreyfuss, Dennis Quaid und Gene Hackman unter der Regie von Mike Nichols verfilmt. McLaine und Streep spielen dabei in dem autobiografischen Stoff Carrie Fisher und ihre berühmte Mutter Debbie Reynolds, die an der Seite von Gene Kelly in “Singing in the Rain” spielte.

Tragische Autobiografie

Die Autobiografie zeichnet ein tragisches Bild von Fisher. Als sie zwei Jahre alt ist, verlässt ihr Vater, der Schnulzensänger Eddie Fisher, die Familie für Elizabeth Taylor. Bereits als Zwölfjährige tritt sie am Broadway auf und wird mit 19 Jahren als Prinzessin Leia über Nacht weltberühmt. Schon damals litt sie unter Alkohol- und Drogenproblemen und wurde fünf Jahre später manisch-depressiv. Ihr zweiter Ehemann wird schwul und verlässt sie kurz nach der Geburt ihrer Tochter Billie, um mit einem Mann zusammenzuleben.

Fisher verliert auch in ihrer Autobiografie da und dort einmal den Faden, erzählt aber voller Sarkasmus und Humor über ihre bizarre Kindheit im Hollywood-Glamour.

“Vom Erwachen der Nacht: Mein verrücktes Leben zwischen Drogen, Depressionen und einem schwulen Ehemann” ist beim MVG Verlag erschienen (160 Seiten, 9,99 € Taschenbuch/8,99 € E-Book).

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