Flixbus & Co.: Sina Pousset packt über Fernbusse aus

Sina Pousset, Fernbus
Foto: Inken Rauch

Sina Pousset erzählt in Keine Ahnung, wo wir hier gerade sind die schönsten Geschichten aus dem Fernbus.

Es ist so etwas wie eine leidenschaftliche Hassliebe, die Sina Pousset mit dem Fernbus verbindet. Fernbusfahren ist billig, aber nervt: In der Pampa versteckte Haltestellen, enge Busse, Verspätungen und stets die ungewollte Nähe zu den Mitmenschen – das muss man eben in Kauf nehmen, wenn man per Bus unterwegs ist. Dafür bescheren die Stunden im Fernbus dem Reisenden Erlebnisse, wie er sie woanders kaum bekommt. Dies erklärt Siona Pousset in ihrem Buch Keine Ahnung, wo wir hier gerade sind.

Im Fernbus nah dran an Komödien und Tragödien

Sina Pousset ist erfahrene Fernbus-Reisende und war entsprechend nah dran an den Tragödien und Komödien der anderen. “Auf seine ganz eigene Art und Weise ist der Bus wie eine Familie: Er nervt, aber am Ende des Tages ist er der Ort, an dem man sich geborgen fühlt”, sagt die Autorin.

Daher hat Sina Pousset wertvolle Überlebenstipps parat. Von A wie “Ausreden, warum ich im Bus nicht mit Fremden rede” über “Fünf beliebte Schlafpositionen, die garantiert fast funktionieren” bis Z wie “Die Zerreißprobe – Gemeinsam Reisen” liefert sie schöne bis schaurige Anekdoten mit reichlich nützlichem Wissen.

Sina Pousset lebt als freie Autorin in Berlin und schriebt seit 2012 für die Süddeutsche Zeitung, jetzt.de und das Magazin der Süddeutschen Zeitung.

Keine Ahnung, wo wir hier gerade sind ist bei Goldmann Verlag erschienen (256 Seiten, 12,99€ broschiert, 9,99€ E-Book).

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